Der grundlegende Auftrag
Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzen, ihre Stadt zu verstehen
Stadtkommunikation soll Menschen in die Lage versetzen, ihre Stadt, ihr Handeln und ihre Entwicklung zu verstehen — und ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten in diesem gemeinsamen Raum zu erkennen.
Kommunikation ist keine Einbahnstraße: Eine Stadt informiert ihre Bürgerinnen und Bürger — und die Stadtgesellschaft informiert gleichzeitig die Stadt.
Verständnis aufbauen
Kommunikation sorgt für dauerhafte Nachvollziehbarkeit
Dieser Auftrag hat eine zeitliche Dimension: Entscheidungen, Zusagen und Vorgänge müssen nicht nur im Moment der Veröffentlichung verständlich sein, sondern auch dann noch, wenn Monate oder Jahre vergangen sind. Wer heute fragt, warum etwas so beschlossen wurde, sollte nicht nur das Protokoll finden — sondern die Geschichte des Vorgangs. Kommunikation, die das leistet, ist mehr als Berichterstattung über die eigene Arbeit. Sie wird damit zu einem Teil des institutionellen Gedächtnisses der Stadt.
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Was Stadtkommunikation nicht sein sollte
Nicht nur Selbstdarstellung, nicht nur Pressearbeit, nicht möglichst viel Content und nicht das Unsichtbarmachen von Konflikten. Wenn Kommunikation hauptsächlich zeigen soll, wie erfolgreich Verwaltung oder Stadtspitze arbeiten, verliert sie einen wesentlichen Teil ihres öffentlichen Auftrags.
