Communication Intelligence für stadt.bamberg.de 33 Kapitel der Beispielanalyse über die Kommunikation der Stadt Bamberg auf der Basis ihrer öffentlichen Presseveröffentlichungen
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Inhalt

    Stadt BambergKommunikationsanalyse

    Was Sie erwartet

    Sichtbar machen, was Ihre Kommunikation erzählt

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in diesem Beispiel-Report zeigen wir ein Kommunikations-Röntgenbild für die Stadt Bamberg. Es ist die Analyse der öffentlich sichtbaren Kommunikation aus 979 Pressemitteilungen — mit Themenlandschaft, Kern-Erzählungen, Zusagen-Typologie und Handlungsempfehlungen. Jeder Befund trägt seinen Evidenzstatus.

    Worum es uns geht: Wir analysieren Pressemitteilungen von Kommunen und Unternehmen und generieren daraus umfangreiche Reportings, die einen Einblick in die eigene Kommunikation geben.

    Die Analyse erfolgt auf der Basis der D’AI Communication Intelligence: Mit diesem neuartigen Ansatz vereinen wir die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz mit dem fundierten Kommunikationswissen aus mehr als zwei Jahrzehnten.

    Alle angewendeten Technologien stammen aus dem D’AI Communication Intelligence System. Es ist mehr als nur eine Weiterentwicklung aktueller Newsroom-Technologien. Es ist der Sprung aus der Content-Verwaltung in Content Operating Systemen in die Welt der intelligenten Wissensobjekte, die unter anderem solche Reportings ermöglichen.

    Wir wünschen Ihnen nun viel Freude mit diesem neuartigen Reporting-Format. Sollten Sie Interesse an einer eigenen Analyse haben, sprechen Sie uns sehr gerne direkt an.

    Wir freuen uns auf Sie.

    Stefan D’Amore und Harald Ille
    PS: Dieser Report ist interaktiv — Sie können ihm direkt Fragen stellen. Am Ende jedes Kapitel-Befunds (Kapitel 1 bis 9) finden Sie dafür ein Fragefeld. Die KI antwortet ausschließlich auf Basis der Analysedaten dieses Reports; was daraus nicht ableitbar ist, sagt sie Ihnen ehrlich. Bis zu 20 Fragen pro Tag sind für Sie frei.
    Vorwort

    Vorwort

    Sie halten das Kommunikations-Röntgenbild für stadt.bamberg.de in den Händen — eine vollständige, maschinell erstellte und redaktionell geprüfte Analyse der öffentlich sichtbaren Pressekommunikation aus 995 Pressemitteilungen.

    Dieser Report beantwortet eine einfache, aber selten gestellte Frage: Was kommunizieren wir eigentlich wirklich? Nicht, was geplant war. Nicht, was im Leitbild steht. Sondern das, was über Jahre tatsächlich veröffentlicht wurde — vermessen mit denselben Methoden, mit denen moderne Communication Intelligence große Textbestände erschließt: semantisches Clustering, Erzählmuster-Analyse, Zusagen-Erkennung und Sprachstatistik.

    Was Sie auf den folgenden Seiten finden:

    • Die Themenlandschaft — wohin Ihre Kommunikationsarbeit tatsächlich fließt.
    • Ihre Kern-Erzählungen — die Geschichte, die Ihre Organisation nach außen erzählt, und wie belastbar sie belegt ist.
    • Die sichtbaren Zielgruppen — wen Sie ausdrücklich ansprechen und wen nicht.
    • Ihre öffentlichen Zusagen — was versprochen wurde, was fällig ist und was geprüft werden sollte.
    • Tonalität, Stimmen und Rhythmus — wie Ihre Kommunikation klingt, wer spricht und in welchem Takt.
    • Blinde Flecken und Empfehlungen — die verdichteten Handlungsfelder.

    Jedes Kapitel folgt demselben Aufbau: erst die Erklärung, was gemessen wurde und welche Fragen das Kapitel beantwortet — inklusive konkreter Handlungshinweise. Dann der Befund mit den Ergebnissen im Detail. Und schließlich die Visualisierung der wichtigsten Muster.

    Ein Versprechen zieht sich durch den gesamten Report: Ehrlichkeit über die eigene Evidenz. Jeder Befund trägt eine Kennzeichnung — messbare Beobachtung, plausible Interpretation oder prüfbedürftige Hypothese. Was der Korpus nicht zeigen kann, steht ausdrücklich dabei. Sie sollen jederzeit erkennen können, worauf Sie sich verlassen können.

    Über D’AI

    Über D’AI & Communication Intelligence

    D’AI entwickelt Communication Intelligence für die kommunale Steuerung — die Verbindung aus Kommunikationswissenschaft, Datenanalyse und künstlicher Intelligenz, mit der Organisationen ihre öffentliche Kommunikation nicht nur produzieren, sondern verstehen und steuern können.

    Der Grundgedanke: Jede Organisation erzeugt über Jahre einen riesigen Bestand an öffentlicher Kommunikation — Pressemitteilungen, Meldungen, Ankündigungen. Dieser Bestand ist ein Datenschatz, der fast nirgendwo gehoben wird: Er enthält die tatsächlich erzählten Geschichten, die real gesetzten Prioritäten, die gegebenen Versprechen und die sichtbaren blinden Flecken. Communication Intelligence macht diesen Bestand messbar — mit denselben Methoden, mit denen moderne KI große Textmengen erschließt: semantische Einbettungen, Clustering, Muster- und Zusagen-Erkennung.

    Drei Prinzipien leiten dabei jede Analyse:

    • Evidenz vor Eindruck. Jeder Befund trägt seinen Evidenzstatus — messbare Beobachtung, plausible Interpretation oder prüfbedürftige Hypothese. Was die Daten nicht zeigen können, steht dabei.
    • Steuerung statt Rückspiegel. Analyse ist kein Selbstzweck: Jedes Kapitel dieses Reports endet in konkreten Handlungshinweisen, die sich in Redaktionsalltag und Strategie übersetzen lassen.
    • Der Mensch entscheidet. KI vermisst, verdichtet und schlägt vor — die Bewertung und jede Entscheidung bleiben bei den Menschen, die die Organisation kennen.

    Das Kommunikations-Röntgenbild ist der Einstieg in diese Arbeitsweise: eine vollständige Vermessung des Ist-Zustands. In der D’AI Communication Intelligence Plattform wird daraus ein laufendes System — vom lebenden Kommunikations-Graphen über das Zusagen-Radar bis zur KI-gestützten Redaktionsplanung.

    Management Summary

    Auf einen Blick

    995 Pressemitteilungen analysiert
    22 Themencluster identifiziert
    6 Kern-Erzählungen
    167 echte Selbstverpflichtungen
    48 Prüfkandidaten (Frist verstrichen)
    61.8 Mitteilungen pro Monat (belastbar)

    Das kommunikative Selbstbild in einem Satz

    Bamberg präsentiert sich als lebendige, weltoffene Welterbestadt, die Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen durch niedrigschwellige Teilhabe, kulturelles Erbe, Nachhaltigkeit und demokratische Offenheit aktiv in das Stadtleben einbindet.

    Die wichtigsten Handlungsfelder

    1. Selbstverpflichtungs-Tracking einführen — Die 59 künftig fälligen Selbstverpflichtungen sollten mit einem einfachen internen Wiedervorlage-System verknüpft werden, das die Pressestelle rechtzeitig vor Fälligkeit an eine Ergebnis-PM erinnert. So wird das kommunizierte Transparenzprinzip im selben Kanal eingelöst, in dem die Ankündigung erfolgte. Zuständig wäre die Pressestelle in Abstimmung mit den jeweiligen Fachreferaten.
    2. Thematische Ausgewogenheit durch Redaktionsplan stärken — Bei ø 61,8 PMs pro Monat besteht Kapazität für eine strukturiertere Themensteuerung. Ein monatlicher Redaktionsplan könnte sicherstellen, dass unterrepräsentierte Themenfelder — im Korpus erkennbar: Wirtschaft, Konflikt-Kommunikation, Digitalisierungsergebnisse — regelmäßig Platz erhalten. Die Planung sollte ressortübergreifend abgestimmt werden, um Lücken frühzeitig zu erkennen.
    3. Ergebnis- und Wirkungskommunikation ausbauen — Das Verhältnis von 739 Termin-/Service-Angaben zu 167 Selbstverpflichtungen deutet auf eine starke Ankündigungs- und Einladungskommunikation hin. Ergänzend könnten regelmäßige Ergebnis-PMs eingeführt werden, die abgeschlossene Projekte, Teilnehmerzahlen oder Umsetzungsstände bilanzieren. Das stärkt das kommunizierte Bild von Verlässlichkeit mit konkreten Belegen.

    Alle Empfehlungen mit Beleg und Evidenzstatus finden Sie in Kapitel 8.

    Selbstbild

    So sieht KI stadt.bamberg.de

    Was dieser Report zeigt — und was nicht: Analysiert wurde die über Pressemitteilungen sichtbare Kommunikation. Der Report rekonstruiert das kommunikative Selbstbild — er weist keine Strategie, keine Absichten und keine Wirkung nach. Jeder Befund trägt seinen Evidenzstatus:
    BEOBeobachtung — im Korpus messbar
    INTInterpretation — plausible Verdichtung
    HYPHypothese — prüfbedürftige Deutung

    Wiederkehrende Kommunikationsprinzipien:

    Niedrigschwelligkeit Angebote werden konsistent als kostenlos, kostengünstig oder leicht zugänglich beschrieben
    Transparenz und Bürgernähe Verwaltungshandeln wird proaktiv und detailliert kommuniziert, von Ratssitzungen bis zu Straßensperrungen
    Beteiligung Bürgerinnen und Bürger werden explizit zur Mitwirkung an Planung, Veranstaltungen und demokratischen Prozessen eingeladen
    Verlässlichkeit Wiederkehrende Formate und kontinuierliche Berichterstattung signalisieren Kontinuität und Berechenbarkeit städtischer Leistungen
    Verantwortung Handlungen werden mit fachlichen, rechtlichen oder ethischen Begründungen unterlegt (z. B. Verkehrssicherheit, Denkmalschutz, Umweltschutz)
    Inklusion und Vielfalt Angebote richten sich explizit an verschiedene Bevölkerungsgruppen; Gleichberechtigung und Menschenwürde werden als Grundwerte benannt
    Kapitel 1 · Einstieg

    1 · Themenlandschaft — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Sämtliche Pressemitteilungen des Korpus wurden als Sprach-Vektoren dargestellt und maschinell nach Ähnlichkeit gruppiert — ohne inhaltliche Vorgaben, ohne Schlagwortlisten. Was zusammen kommuniziert wird, landet im selben Cluster. Für jedes Cluster wird eine Kernaussage verdichtet: Was wird dort eigentlich gesagt? Das Ergebnis ist eine Landkarte der tatsächlich geleisteten Kommunikationsarbeit — nicht der geplanten.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Wohin fließt unsere Kommunikationsarbeit wirklich — und deckt sich das mit unseren Prioritäten?
    • Welche Themen bespielen wir massiv, welche kaum?
    • Gibt es Themenfelder, die wir für zentral halten, die aber in der sichtbaren Kommunikation fast nicht vorkommen?
    Was Sie damit tun können

    Legen Sie die Cluster-Landkarte neben Ihre strategischen Ziele: Jede große Lücke zwischen „wichtig" und „sichtbar" ist ein konkreter Arbeitsauftrag — entweder mehr Kommunikation zum unterbelichteten Thema oder eine bewusste Entscheidung, es anderen Kanälen zu überlassen. Große Routine-Cluster sind zugleich Kandidaten für Standardisierung und Entlastung des Teams.

    Kapitel 1 · Befund

    1 · Themenlandschaft — Befund

    1 · Themenlandschaft

    Alle Mitteilungen wurden maschinell nach sprachlicher Ähnlichkeit zu Themenclustern gruppiert (lokales Clustering, ohne Vorgaben). Die Kernaussage je Cluster fasst zusammen, was dort kommuniziert wird. Lesehilfe: Große Cluster zeigen, wohin die meiste Kommunikationsarbeit fließt — Größe ist aber nicht automatisch strategische Bedeutung.

    22 Themencluster über den gesamten Korpus.

    PMsBegriffeKernaussage
    122 Straßensperrungen & Verkehr
    gesperrt, straße, zwischen, wegen
    Die Stadt Bamberg informiert regelmäßig über Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen, die durch Baumaßnahmen, Infrastrukturarbeiten und städtische Veranstaltungen verursacht werden. Für betroffene Bereiche werden Umleitungen eingerichtet.
    84 Amtsübergabe & Stadtverwaltung
    starke, oberbürgermeister, andreas, andreas starke
    Nach 20 Jahren im Amt übergab Oberbürgermeister Andreas Starke am 1. Mai 2026 die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Sebastian Martins Niedermaier. Die Stadt Bamberg markiert damit den Beginn einer neuen Ära unter neuer Führung.
    55 Musikschule & Konzerte
    musikschule, städtischen musikschule, konzert, städtischen
    Die Städtische Musikschule Bamberg präsentiert sich als erfolgreiche Bildungseinrichtung mit leistungsstarken Ensembles, die bei nationalen Wettbewerben auszeichnungen erhalten und regelmäßig hochwertige Konzerte veranstalten.
    37 Vielfalt & Antidiskriminierung
    vielfalt, gegen, wochen, internationalen
    Die Stadt Bamberg engagiert sich aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus durch regelmäßige Kampagnen, Wettbewerbe und vielfältige Veranstaltungen, die Menschenwürde, Toleranz und gesellschaftliches Miteinander fördern.
    35 Ratssitzungen & Gremien
    sitzung, um 16, 16 uhr, öffentlichen
    Die Stadt Bamberg informiert regelmäßig über öffentliche Sitzungen verschiedener Senate und Ausschüsse, die im Rathaus am Maxplatz stattfinden und für Bürger zugänglich sind.
    34 Jugendarbeit & Freizeitangebote
    kinder, jugendliche, plätze, jugendarbeit
    Die Stadt Bamberg bietet ein vielfältiges und kontinuierliches Angebot der Kommunalen Jugendarbeit für Kinder und Jugendliche, von etablierten Veranstaltungen wie dem Kinder- und Jugendflohmarkt bis zu kreativen Ferienprogrammen in den Sommerferien.
    33 Umweltbildung & Nachhaltigkeit
    umwelt, tag umwelt, tag, bäume
    Die Stadt Bamberg organisiert regelmäßig Umweltbildungsveranstaltungen und -projekte, um Bürger aller Altersgruppen für Biodiversität, Nachhaltigkeit und Artenvielfalt zu sensibilisieren. Durch praktische Mitmachaktionen und regionale Partnerschaften werden Umweltthemen spielerisch und praxisnah vermittelt.
    27 Smart City & Digitalisierung
    smart, smart city, city, digitale
    Smart City Bamberg vermittelt Digitalisierung als praktisches Werkzeug für alle Bürger durch dezentralisierte Veranstaltungsreihen in den Stadtteilen und konkrete digitale Anwendungen, die den Alltag erleichtern.
    26 Müllabfuhr & Abfallwirtschaft
    müllabfuhr, 04, service, müll
    Die Stadt Bamberg informiert regelmäßig über Änderungen, Ausfälle und Regelungen ihrer Müllabfuhr-Services sowie über nachhaltige Abfallwirtschaft und Umweltbildung.
    26 Dienststellen & Schließungen
    geschlossen, stadtbücherei, erreichbar, dienststellen
    Die Stadt Bamberg informiert regelmäßig über Schließungen und eingeschränkte Erreichbarkeit ihrer Dienststellen und Einrichtungen aufgrund von Personalengpässen, Fortbildungen, technischen Umstellungen oder besonderen Anlässen.
    21 Parks & Welterbe
    erba, gestaltung, welterbe, parks
    Die Stadt Bamberg gestaltet ihre Stadtlandschaft durch mehrere Parkprojekte um, insbesondere den Erba-Park, und bewirbt ihre UNESCO-Welterbestätte durch verschiedene Touren und Veranstaltungen.
    21 Jubiläen & Kulturveranstaltungen
    feiert, jubiläum, 100, volkspark
    Bamberg feiert kulturelle und historische Jubiläen sowie Veranstaltungen, die Bürger zur Teilhabe einladen und die Welterbestadt als lebendigen Kultur- und Freizeitort positionieren.
    16 Baumfällungen & Gehölzschnitt
    bäume, gefällt, bereich, hain
    Die Stadt Bamberg führt notwendige Baumfällungen und Gehölzschnitte durch, um die Verkehrssicherheit an Schulen, öffentlichen Plätzen und städtischen Liegenschaften zu gewährleisten. Gefällte Bäume werden durch Neupflanzungen ersetzt.
    16 St. Michael Sanierung
    michael, st michael, st, kirche
    Die Kirche St. Michael in Bamberg wurde nach 14 Jahren aufwendiger Generalsanierung feierlich wiedereröffnet und präsentiert sich als restauriertes Juwel des Welterbes mit neuen Glocken und vollständiger Erneuerung.
    15 Kommunalwahl & Wahlverfahren
    kommunalwahl, stimmen, stadtoberhaupt, online
    Die Stadt Bamberg informiert umfassend über die Kommunalwahl 2026 am 8. März und die Oberbürgermeister-Stichwahl am 22. März zwischen Jonas Glüsenkamp (Grüne) und Sebastian Martins Niedermaier (SPD), mit detaillierten Hinweisen zu Wahl- und Briefwahlverfahren.
    14 Tag des offenen Denkmals
    unteren brücke, denkmals, offenen denkmals, unteren
    Die Stadt Bamberg bewirbt den Tag des offenen Denkmals als zentrales Kulturereignis und lädt Denkmal-Besitzer zur Teilnahme ein. Gleichzeitig nutzt die Stadt Denkmäler und historische Orte für Gedenkveranstaltungen zu Kriegsende und anderen historischen Ereignissen.
    14 Seniorentanzveranstaltungen
    stein, lädt, etwas, bamberg lädt
    Das Seniorenbüro der Stadt Bamberg lädt regelmäßig zu traditionellen Seniorentanzveranstaltungen mittwochs von 13 bis 16 Uhr ins Tanzstudio Stein ein. Die Veranstaltungen fördern Gesundheit und Geselligkeit für Senioren.
    11 Messen & Kulturprogramme
    ba, kultur, brose arena, arena
    Die Stadt Bamberg organisiert regelmäßig Messen und Kulturprogramme zur Berufsorientierung und Nachwuchsförderung sowie zur Vermittlung von Kunst und Kultur in Bildungseinrichtungen.
    9 Bürgerversammlungen & Dialog
    bürgerversammlung, bürgerinnen bürger, bürger, bürgerinnen
    Die Stadt Bamberg öffnet traditionelle Formate der Kommunalpolitik für die Öffentlichkeit und schafft niedrigschwellige Dialogräume zwischen Bürgerschaft und Stadtrat. Der persönliche Austausch außerhalb formeller Strukturen wird als Kern demokratischer Partizipation verstanden.
    9 VHS-Förderverein & Spenden
    euro, vhs, volkshochschule, unterstützt
    Der VHS-Förderverein Bamberg Stadt engagiert sich kontinuierlich für Bildungsgerechtigkeit durch Spenden an soziale Projekte und unterstützt damit Menschen mit geringem Einkommen beim Zugang zu Weiterbildung und gesellschaftlicher Teilhabe.
    9 Schulwegsicherheit & Verkehrserziehung
    schulwege, einsatz, sicher, unterwegs
    Die Stadt Bamberg würdigt das ehrenamtliche Engagement von über 200 Schulweghelferinnen und -helfern, die täglich für sichere Schulwege sorgen, und setzt auf umfassende Verkehrssicherheitstrainings für verschiedene Bevölkerungsgruppen.
    9 Volkshochschule & Bildungsprogramme
    bamberg stadt, vhs bamberg, vhs, programm
    Die Volkshochschule Bamberg Stadt präsentiert umfangreiche Bildungsprogramme mit über 800 Angeboten pro Semester und positioniert sich als zentrale Bildungseinrichtung für persönliche Entwicklung, kulturelle Teilhabe und gesellschaftliches Lernen in der Stadt.

    Klicken Sie auf eine Zeile, um Beispiel-Mitteilungen des Clusters zu öffnen.

    Wie entstehen die Themencluster?

    Alle Mitteilungen werden als Sprach-Vektoren (Embeddings) dargestellt und nach Ähnlichkeit gruppiert — ohne inhaltliche Vorgaben. Das Verfahren kennt also keine „gewünschten" Themen: Die Cluster zeigen, wie sich die Kommunikation von selbst ordnet.

    Ist das größte Cluster automatisch das wichtigste Thema?

    Nein. Die Größe zeigt, wohin die meiste Kommunikationsarbeit fließt — nicht, was strategisch bedeutsam ist. Ein kleines Cluster kann ein Kernthema sein, das selten, aber gezielt bespielt wird; ein großes kann Routine-Kommunikation abbilden.

    Kapitel 1 · Visualisierung

    1 · Themenlandschaft — Visualisierung

    Worüber wird gesprochen? Anteile der Themencluster am Gesamtkorpus
    Straßensperrungen & Verkehr (19 %): 122Amtsübergabe & Stadtverwaltung (13 %): 84Musikschule & Konzerte (9 %): 55Vielfalt & Antidiskriminierung (6 %): 37Ratssitzungen & Gremien (5 %): 35Jugendarbeit & Freizeitangebote (5 %): 34Umweltbildung & Nachhaltigkeit (5 %): 33Smart City & Digitalisierung (4 %): 27Weitere Cluster (34 %): 216643 PMsStraßensperrungen & Verkehr (19 %) — 122Amtsübergabe & Stadtverwaltung (13 %) — 84Musikschule & Konzerte (9 %) — 55Vielfalt & Antidiskriminierung (6 %) — 37Ratssitzungen & Gremien (5 %) — 35Jugendarbeit & Freizeitangebote (5 %) — 34Umweltbildung & Nachhaltigkeit (5 %) — 33Smart City & Digitalisierung (4 %) — 27Weitere Cluster (34 %) — 216

    Lesehilfe: Jedes Segment ist ein Themencluster; der Anteil misst die tatsächlich geleistete Kommunikationsarbeit — nicht die strategische Bedeutung.

    Die 12 größten Themencluster nach Umfang
    Straßensperrungen & Verkehr122 PMsAmtsübergabe & Stadtverwaltung84 PMsMusikschule & Konzerte55 PMsVielfalt & Antidiskriminierung37 PMsRatssitzungen & Gremien35 PMsJugendarbeit & Freizeitangebote34 PMsUmweltbildung & Nachhaltigkeit33 PMsSmart City & Digitalisierung27 PMsMüllabfuhr & Abfallwirtschaft26 PMsDienststellen & Schließungen26 PMsParks & Welterbe21 PMsJubiläen & Kulturveranstaltungen21 PMs

    Lesehilfe: Länge = Zahl der Pressemitteilungen im Cluster. Größe zeigt Aufwand, nicht Bedeutung. Klicken Sie einen Balken für Beispiele.

    Kapitel 2 · Einstieg

    2 · Kern-Erzählungen & Narrative — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Aus den Themenclustern wurden übergreifende Erzählmuster verdichtet: die Kern-Erzählungen, mit denen sich die Organisation — bewusst oder unbewusst — nach außen erzählt. Jede Erzählung erhält ein messbares Profil (Korpuspräsenz, zeitliche Stabilität, Belegdichte, Anschlussfähigkeit) und eine Beleg-Matrix, die zeigt, welche Themen sie tatsächlich stützen. Die Erzählung selbst ist eine Interpretation und ist so gekennzeichnet.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Welche Geschichte erzählen wir tatsächlich — und ist es die, die wir erzählen wollen?
    • Welche Erzählungen sind breit belegt, welche stehen auf einem einzigen Themenbein?
    • Wo widersprechen sich Erzählungen oder laufen unverbunden nebeneinander her?
    Was Sie damit tun können

    Erzählungen mit hoher Präsenz, aber dünner Belegbasis sind fragil — hinterlegen Sie sie gezielt mit Inhalten aus weiteren Themenfeldern. Erzählungen, die Sie strategisch brauchen, hier aber fehlen, müssen aktiv aufgebaut werden: mit wiederkehrenden, aufeinander verweisenden Beiträgen statt Einzelmeldungen.

    Kapitel 2 · Befund

    2 · Kern-Erzählungen & Narrative — Befund

    2 · Kern-Erzählungen & Narrative

    Aus den Themenclustern wurden übergreifende Erzählmuster verdichtet. Die Balken-Profile sind messbar (Anteil am Korpus, Zeitspanne, Zahl der Beleg-Cluster, Verbindungen zu anderen Erzählungen) — die Erzählung selbst ist eine Interpretation. Die Beleg-Matrix zeigt, welche Cluster welche Erzählung stützen.

    E1 Bamberg als lebendige Welterbestadt BEO

    Bamberg versteht sich als Stadt, deren historisches Erbe – UNESCO-Welterbestatus, Kirche St. Michael, Denkmäler, Volkspark – aktiv gepflegt, gefeiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Jubiläen, Wiedereröffnungen und Kulturveranstaltungen werden als Gemeinschaftserlebnisse inszeniert.

    Korpuspräsenz
    60 PMs (6 %)
    Zeitliche Stabilität
    15 Monate
    Belegdichte
    4 Cluster
    Anschlussfähigkeit
    verbunden mit 1 weiteren Erzählungen
    Beispiel-Mitteilungen zu dieser Erzählung

    E2 Bürgerbeteiligung als Grundprinzip der Stadtentwicklung INT

    Quer durch alle Themenbereiche – von der Parkgestaltung über Kommunalwahlen bis zu Bürgerversammlungen – wird Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger als selbstverständlicher Bestandteil kommunalen Handelns dargestellt.

    Korpuspräsenz
    80 PMs (8 %)
    Zeitliche Stabilität
    16 Monate
    Belegdichte
    4 Cluster
    Anschlussfähigkeit
    verbunden mit 2 weiteren Erzählungen
    Beispiel-Mitteilungen zu dieser Erzählung

    E3 Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung als Stadtidentität INT

    Bamberg präsentiert sich als aktive Umweltstadt: Biodiversitätsprojekte, Baumpflege mit Ersatzpflanzungen, Müllwirtschaft, Klimaschutzprojekte und Umweltbildung werden als zusammenhängendes Engagement sichtbar.

    Korpuspräsenz
    96 PMs (10 %)
    Zeitliche Stabilität
    16 Monate
    Belegdichte
    4 Cluster
    Anschlussfähigkeit
    verbunden mit 1 weiteren Erzählungen
    Beispiel-Mitteilungen zu dieser Erzählung

    E4 Bildung und Chancengerechtigkeit für alle Lebensphasen INT

    Von der frühkindlichen Kulturbildung über Jugendförderung, Berufs- und Studienmessen, Volkshochschule bis zum Seniorentanz wird ein durchgehendes Bildungsangebot für alle Altersgruppen und sozialen Schichten kommuniziert.

    Korpuspräsenz
    118 PMs (12 %)
    Zeitliche Stabilität
    16 Monate
    Belegdichte
    5 Cluster
    Anschlussfähigkeit
    verbunden mit 1 weiteren Erzählungen
    Beispiel-Mitteilungen zu dieser Erzählung

    E5 Offene und vielfältige Stadtgesellschaft BEO

    Bamberg positioniert sich als Stadt, die aktiv gegen Diskriminierung eintritt und Vielfalt feiert – durch den Migrantinnen- und Migrantenbeirat, Kampagnen gegen Rassismus, LGBTIQA+-Veranstaltungen und das Fest der Vielfalt.

    Korpuspräsenz
    46 PMs (5 %)
    Zeitliche Stabilität
    16 Monate
    Belegdichte
    2 Cluster
    Anschlussfähigkeit
    verbunden mit 1 weiteren Erzählungen
    Beispiel-Mitteilungen zu dieser Erzählung

    E6 Digitalisierung als alltagsnaher Nutzen BEO

    Smart City Bamberg kommuniziert Digitalisierung nicht als abstraktes Zukunftsprojekt, sondern als praktisch erlebbare Verbesserung des Alltags – mit konkreten Apps, Plattformen und dezentralen Veranstaltungsformaten in den Stadtteilen.

    Korpuspräsenz
    27 PMs (3 %)
    Zeitliche Stabilität
    16 Monate
    Belegdichte
    1 Cluster
    Anschlussfähigkeit
    verbunden mit 0 weiteren Erzählungen
    Beispiel-Mitteilungen zu dieser Erzählung

    Beleg-Matrix: Themencluster × Kern-Erzählung

    Cluster (Top 10 nach Umfang) E1 E2 E3 E4 E5 E6
    Straßensperrungen & Verkehr (122)
    Amtsübergabe & Stadtverwaltung (84)
    Musikschule & Konzerte (55)
    Vielfalt & Antidiskriminierung (37)
    Ratssitzungen & Gremien (35)
    Jugendarbeit & Freizeitangebote (34)
    Umweltbildung & Nachhaltigkeit (33)
    Smart City & Digitalisierung (27)
    Müllabfuhr & Abfallwirtschaft (26)
    Dienststellen & Schließungen (26)

    E1–E6 = Kern-Erzählungen in obiger Nummerierung. Klicken Sie eine Spalte (E1…) oder ein Cluster, um die Belege hervorzuheben — erneuter Klick hebt die Auswahl auf.

    Wiederkehrende Erzähllinien

    Verlässliche Infrastruktur trotz Einschränkungen BEO

    Straßensperrungen, Dienststellenschließungen und Müllabfuhr-Ausfälle werden stets mit konkreten Alternativinformationen, Umleitungen und Entschuldigungsformeln kommuniziert – die Stadt signalisiert, dass Einschränkungen temporär und begründet sind.

    Soziale Teilhabe durch niedrigschwellige Angebote BEO

    Freier Eintritt, geringe Kosten, digitale Buchbarkeit und gezielte Förderung einkommensschwacher Gruppen (KulturTafel, Seniorentanz, Jugendflohmarkt) werden als Ausdruck eines inklusiven Stadtverständnisses sichtbar.

    Generationenwechsel als Aufbruch INT

    Der Amtswechsel von Oberbürgermeister Starke zu Niedermaier wird als würdevoller Übergang und optimistischer Neustart erzählt – Kontinuität und Erneuerung werden gleichzeitig betont.

    Historisches Erbe als lebendige Gegenwart INT

    Denkmäler, Jubiläen und Sanierungsprojekte werden nicht als museale Vergangenheitspflege, sondern als aktive Gemeinschaftserlebnisse und Identitätsanker der Stadtgesellschaft kommuniziert.

    Demokratische Offenheit und Transparenz BEO

    Öffentliche Ratssitzungen, Livestreams, Bürgerversammlungen, Wahlinformationen und die Öffnung informeller Formate für alle Bürgerinnen und Bürger werden als Belege für eine offene Stadtdemokratie kommuniziert.

    Ehrenamt als tragende Säule der Stadtgemeinschaft INT

    Schulweghelfer, Umweltnetzwerke, Fördervereine und Beiräte werden explizit gewürdigt – ehrenamtliches Engagement erscheint als unverzichtbarer Bestandteil des Stadtlebens.

    Woher kommen die Kern-Erzählungen?

    Sie werden aus den Themenclustern verdichtet: Muster, die über mehrere Cluster und Zeiträume hinweg wiederkehren. Die Balken-Profile darunter sind messbar (Korpusanteil, Zeitspanne, Beleg-Cluster, Verbindungen) — die Erzählung selbst ist eine Interpretation und ist entsprechend gekennzeichnet.

    Wie lese ich die Beleg-Matrix?

    Jede Zeile ist ein Themencluster, jede Spalte eine Kern-Erzählung. Ein gefüllter Punkt heißt: Dieses Cluster stützt diese Erzählung mit konkreten Mitteilungen. Erzählungen mit vielen Belegen über verschiedene Cluster sind robuster als solche, die an einem einzigen Thema hängen. Tipp: Spalten- und Zeilenköpfe sind klickbar.

    Kapitel 2 · Visualisierung

    2 · Kern-Erzählungen & Narrative — Visualisierung

    Kern-Erzählungen: Korpuspräsenz und Belegbreite

    So lesen Sie dieses Profil: Die Korpuspräsenz gibt an, welcher Anteil aller analysierten Pressemitteilungen auf diese Erzählung einzahlt — sie misst, wie viel Kommunikationsarbeit tatsächlich in diese Geschichte fließt. Die Belegbreite zählt, aus wie vielen verschiedenen Themenclustern (Kapitel 1) diese Belege stammen. Der Unterschied ist entscheidend: Eine Erzählung mit hoher Präsenz, aber nur einem einzigen Beleg-Cluster hängt an einem einzigen Thema — fällt das weg, verstummt die Geschichte. Eine Erzählung, die von vielen Clustern gestützt wird, ist robust in der Organisation verankert und trägt auch dann weiter, wenn einzelne Themen an Bedeutung verlieren.

    E1 Bamberg als lebendige Welterbestadt
    Korpuspräsenz6 % des Korpus (60 PMs)
    Belegbreitegestützt von 4 von 22 Themenclustern
    Welche Themencluster stützen diese Erzählung?

    Jubiläen & Kulturveranstaltungen · St. Michael Sanierung · Tag des offenen Denkmals · Volkshochschule & Bildungsprogramme

    Diagnose: Schlummernder Schatz — in vielen Themen vorhanden, aber nie zugespitzt: explizit benennen und als roten Faden nutzen.
    E2 Bürgerbeteiligung als Grundprinzip der Stadtentwicklung
    Korpuspräsenz8 % des Korpus (80 PMs)
    Belegbreitegestützt von 4 von 22 Themenclustern
    Welche Themencluster stützen diese Erzählung?

    Ratssitzungen & Gremien · Parks & Welterbe · Kommunalwahl & Wahlverfahren · Bürgerversammlungen & Dialog

    Diagnose: Schlummernder Schatz — in vielen Themen vorhanden, aber nie zugespitzt: explizit benennen und als roten Faden nutzen.
    E3 Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung als Stadtidentität
    Korpuspräsenz10 % des Korpus (96 PMs)
    Belegbreitegestützt von 4 von 22 Themenclustern
    Welche Themencluster stützen diese Erzählung?

    Umweltbildung & Nachhaltigkeit · Müllabfuhr & Abfallwirtschaft · Parks & Welterbe · Baumfällungen & Gehölzschnitt

    Diagnose: Tragende Erzählung — robust verankert: pflegen und aktiv weiterbespielen.
    E4 Bildung und Chancengerechtigkeit für alle Lebensphasen
    Korpuspräsenz12 % des Korpus (118 PMs)
    Belegbreitegestützt von 5 von 22 Themenclustern
    Welche Themencluster stützen diese Erzählung?

    Musikschule & Konzerte · Jugendarbeit & Freizeitangebote · Messen & Kulturprogramme · VHS-Förderverein & Spenden · Volkshochschule & Bildungsprogramme

    Diagnose: Tragende Erzählung — robust verankert: pflegen und aktiv weiterbespielen.
    E5 Offene und vielfältige Stadtgesellschaft
    Korpuspräsenz5 % des Korpus (46 PMs)
    Belegbreitegestützt von 2 von 22 Themenclustern
    Welche Themencluster stützen diese Erzählung?

    Vielfalt & Antidiskriminierung · Bürgerversammlungen & Dialog

    Diagnose: Randerzählung — bewusst entscheiden: aufbauen oder fallen lassen.
    E6 Digitalisierung als alltagsnaher Nutzen
    Korpuspräsenz3 % des Korpus (27 PMs)
    Belegbreitegestützt von 1 von 22 Themenclustern
    Welche Themencluster stützen diese Erzählung?

    Smart City & Digitalisierung

    Diagnose: Randerzählung — bewusst entscheiden: aufbauen oder fallen lassen.

    Faustregel: breit belegte Erzählungen pflegen, präsente-aber-schmale gezielt mit weiteren Themen unterfüttern.

    Kapitel 3 · Einstieg

    3 · Explizit adressierte Gruppen — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Erfasst wurde, welche gesellschaftlichen Gruppen in den Mitteilungen ausdrücklich benannt oder angesprochen werden — von Familien über Gewerbetreibende bis zu Vereinen — und in welchen Kern-Erzählungen sie vorkommen. Wichtig: Sichtbar wird nur die explizite Ansprache in Pressemitteilungen; andere Kanäle kann dieser Korpus nicht abbilden.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Wen sprechen wir sichtbar an — und wen systematisch nicht?
    • Welche Gruppen tauchen nur in einer einzigen Erzählung auf, welche tragen mehrere?
    • Passt die sichtbare Zielgruppen-Landschaft zu unserem Auftrag, für alle da zu sein?
    Was Sie damit tun können

    Gleichen Sie die Liste mit Ihrer Stakeholder-Landkarte ab. Jede relevante Gruppe, die hier fehlt, verdient eine bewusste Entscheidung: gezielt in die Pressearbeit aufnehmen, über andere Kanäle bedienen — oder begründet nachrangig behandeln. Unbewusste blinde Flecken sind das eigentliche Risiko.

    Kapitel 3 · Befund

    3 · Explizit adressierte Gruppen — Befund

    3 · Explizit adressierte Gruppen

    Gelistet sind nur Gruppen, die in den Mitteilungen ausdrücklich benannt oder angesprochen werden. Die Punkte zeigen, in welchen Kern-Erzählungen eine Gruppe vorkommt. Grenze: Wer hier fehlt, kann über andere Kanäle oder unter anderer Bezeichnung dennoch erreicht werden — das kann dieser Korpus nicht zeigen.

    Nur Gruppen, die im Korpus ausdrücklich benannt oder adressiert werden. Ob weitere Gruppen über andere Kanäle oder unter anderen Bezeichnungen erreicht werden, kann aus Pressemitteilungen nicht beurteilt werden.

    GruppeTypPrioritätBeschreibung E1E2E3E4E5E6
    Bürgerinnen und Bürger allgemein BEO buerger hoch Werden als primäre Adressaten nahezu aller Kommunikation explizit angesprochen – als Verkehrsteilnehmer, Wähler, Veranstaltungsbesucher und Mitgestalter der Stadt. · · ·
    Verkehrsteilnehmer BEO buerger hoch Werden als direkte Adressaten von Straßensperrungsmitteilungen mit konkreten Umleitungsinformationen angesprochen. · · · · · ·
    Kinder und Jugendliche BEO buerger hoch Explizit adressiert durch Jugendarbeit, Ferienprogramme, Flohmarkt, Wettbewerbe gegen Rassismus (11–27 Jahre) und Berufsberatungsangebote. · · · ·
    Migrantinnen und Migranten BEO buerger hoch Werden durch den Migrantinnen- und Migrantenbeirat, Kampagnen gegen Rassismus und Beiratswahlen explizit als Zielgruppe und Mitgestalter benannt. · · · ·
    Seniorinnen und Senioren BEO buerger mittel Werden durch das Seniorenbüro mit spezifischen Angeboten (Seniorentanz, Rollator-Sicherheitstraining) direkt angesprochen. · · · · · ·
    Stadtrat und politische Gremien BEO politik hoch Werden als Entscheidungsträger in Ratssitzungsankündigungen adressiert; ihre öffentliche Zugänglichkeit wird betont. · · · ·
    Warum fehlen hier vielleicht Zielgruppen, die uns wichtig sind?

    Gelistet ist nur, wer in den Pressemitteilungen ausdrücklich benannt oder angesprochen wird. Gruppen, die über andere Kanäle (Social Media, Veranstaltungen, direkte Ansprache) erreicht werden, kann dieser Korpus prinzipiell nicht zeigen — ihr Fehlen hier ist ein Befund über die Pressearbeit, kein Urteil über die Gesamtkommunikation.

    Kapitel 3 · Visualisierung

    3 · Explizit adressierte Gruppen — Visualisierung

    Reichweite der adressierten Gruppen in der sichtbaren Kommunikation
    Bürgerinnen und Bürger allgemein202 PMsVerkehrsteilnehmer122 PMsKinder und Jugendliche82 PMsMigrantinnen und Migranten52 PMsStadtrat und politische Gremien44 PMsSeniorinnen und Senioren23 PMs
    👥Bürgerinn.Bürgerinnen und Bürger allgemein20,3 % · 202 PMs
    🚗Verkehrst.Verkehrsteilnehmer12,3 % · 122 PMs
    🧒KinderKinder und Jugendliche8,2 % · 82 PMs
    🌍Migrantin.Migrantinnen und Migranten5,2 % · 52 PMs
    🏛️StadtratStadtrat und politische Gremien4,4 % · 44 PMs
    🧓Seniorinn.Seniorinnen und Senioren2,3 % · 23 PMs

    Lesehilfe: Balkenhöhe und Beschriftung = Anteil der Mitteilungen aus Themenfeldern, in denen die Gruppe ausdrücklich angesprochen wird (Näherung über Beleg-Cluster, keine wörtliche Zählung). Farbe = strategische Priorität: Dunkelblau hoch, Hellblau mittel, Grau niedrig.

    Kapitel 4 · Einstieg

    4 · Zusagen & Terminangaben — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Jede Mitteilung wurde auf Zukunfts-, Termin- und Leistungsangaben geprüft und typologisiert: Nur politische Selbstverpflichtungen und Projekt-Ankündigungen mit Frist zählen als echte Zusagen; Veranstaltungs- und Servicehinweise werden getrennt erfasst. Verstrichene Termine werden als Prüfkandidaten markiert — nicht als Nichterfüllung, denn ob eine Zusage eingelöst wurde, zeigt der Korpus nicht.

    Welche Arten von Zusagen gibt es?

    Politische/strategische Selbstverpflichtung zählt als Zusage

    „Wir werden bis Ende 2027 alle Grundschulen energetisch sanieren." — bindende Absichtserklärung mit politischem Gewicht.

    Projekt-/Leistungsankündigung mit Frist zählt als Zusage

    „Die neue Kita am Stadtpark eröffnet im September 2026." — konkretes Vorhaben, an dem sich die Verwaltung messen lassen muss.

    Termin-, Service- und Zustandsangabe zählt nicht

    „Das Bürgerbüro bleibt am 3. Oktober geschlossen." / „Der Eintritt ist frei." — erfüllt sich selbst oder verpflichtet zu nichts; zählt bewusst NICHT als Zusage.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Was haben wir öffentlich versprochen — und behalten wir den Überblick darüber?
    • Wie viele Zusagen sind künftig fällig und sollten aktiv nachgehalten werden?
    • Bei welchen verstrichenen Terminen sollten wir den Einlösungs-Stand kommunizieren, bevor andere danach fragen?
    Was Sie damit tun können

    Das ist das operativste Kapitel des Reports: Machen Sie aus den Prüfkandidaten eine Recherche-Liste — wo eingelöst wurde, ist eine Erfolgsmeldung fällig; wo nicht, eine ehrliche Zwischenstands-Kommunikation. Künftig fällige Zusagen gehören in einen Termin-Radar, damit Vollzugsmeldungen geplant statt vergessen werden.

    Kapitel 4 · Befund

    4 · Zusagen & Terminangaben — Befund

    4 · Zusagen & Terminangaben BEO

    Jede Mitteilung wurde auf Zukunfts-, Termin- und Leistungsangaben geprüft und in Typen sortiert. Nur politische Selbstverpflichtungen und Projekt-/Leistungsankündigungen zählen als echte Zusagen; Veranstaltungs- und Servicehinweise nicht. Wichtig: Ein verstrichener Termin bedeutet nicht Nichterfüllung — solche Einträge sind Prüfkandidaten für eine gezielte Recherche.

    400 Mitteilungen geprüft — 906 Zukunfts-, Termin- und Leistungsangaben erkannt.

    TypAnzahlZählt als Selbstverpflichtung?
    Politische/strategische Selbstverpflichtung34ja
    Projekt-/Leistungsankündigung mit Frist133ja
    Termin-, Service- und Zustandsangaben739nein — Veranstaltungshinweise u. Ä.

    167 echte Selbstverpflichtungen: 59 künftig fällig · 48 Prüfkandidaten · 60 ohne Frist.

    48 Prüfkandidaten: Der genannte Termin ist verstrichen — ob die Zusage eingelöst wurde, lässt sich aus dem Pressemitteilungs-Korpus nicht beurteilen. Eine überschrittene Frist ist keine Nichterfüllung. Empfohlener nächster Schritt: gezielte Einlösungs-Recherche je Kandidat.

    Gezeigt werden die 25 gewichtigsten der 167 erkannten Selbstverpflichtungen.

    „Ehemalige Versickerungsanlagen wurden zu Feuchtbiotopen umgestaltet“
    Termin 28.04.2024 · umwelt · Tier B · Konfidenz 0.95 · Quelle: Mehr Lebensräume für Amphibien (29.04.2026)
    „Am Halbmeilengraben wurde ein Ersatzneubau aus Wasserbausteinen errichtet und ein neues Schlitzwehr lenkt bei Hochwasser bis zu zwei Drittel des Abflusses in das Grabensystem um“
    Termin 28.04.2024 · umwelt · Tier B · Konfidenz 0.93 · Quelle: Mehr Lebensräume für Amphibien (29.04.2026)
    „Wasser aus dem Sendelbach wird über ein neues Seitenwehr (bis zu 133 Liter pro Sekunde) in die umgestalteten Feuchtbiotope geleitet“
    Termin 28.04.2024 · umwelt · Tier B · Konfidenz 0.92 · Quelle: Mehr Lebensräume für Amphibien (29.04.2026)
    „Die Förderung erfolgt als Kostenerstattung für unmittelbar projektbezogene Personal- und Sachkosten in Höhe von bis zu 3.500 Euro pro Projekt“
    Termin 17.05.2026 · soziales · Tier B · Konfidenz 0.90 · Quelle: Jetzt bewerben für Projekte rund um die ANKER-Einrichtung Oberfranken (17.04.2026)
    „Jedes bewilligte Projekt kann mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden“
    Termin 01.10.2026 · buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.90 · Quelle: Unterstützungsfonds: Noch bis 7. Juni können Mittel beantragt werden (20.05.2026)
    „Das Einwohneramt prüft die Meldung und stellt im Online-Dienst eine Meldebestätigung zum Download bereit“
    verwaltung · Tier B · Konfidenz 0.90 · Quelle: Neue Wohnung in Bamberg online anmelden (21.01.2026)
    „Jedes bewilligte Projekt kann mit bis zu 3.000 Euro gefördert werden.“
    buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.90 · Quelle: Unterstützungsfonds: Noch bis 7. Juni können Mittel beantragt werden (20.05.2026)
    „An den Stelen sind Bamberger Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Prioritäten für die künftige Entwicklung des Parks einzubringen; Teilnahmeschluss ist der 10. August 2026“
    Termin 10.08.2026 · buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: 100 Jahre Volkspark Bamberg (13.07.2026)
    „Sitzbänke vor dem Anwesen Kettenbrückstraße 6 werden wiederhergestellt und Restarbeiten am Gebäude werden vorgenommen bis voraussichtlich 2. April“
    Termin 02.04.2025 · bau · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Kettenbrückstraße einseitig gesperrt (25.03.2026)
    „Den Anfang machen dieses Jahr knapp 28.000 Blumenzwiebeln, verteilt auf sechs Grünanlagen“
    Termin 31.12.2024 · umwelt · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: 28.000 Blumenzwiebeln lassen Bamberg blühen (13.03.2026)
    „Stephan Goldbach wird ab September auch das Fach E-Bass unterrichten“
    Termin 01.09.2026 · bildung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Musikschule informiert beim Infotag am 09. Mai 2026 (06.05.2026)
    „Ab April 2026 stehen die Bamberg-App, eine Engagementplattform und das ‚BamBörsla' bereit.“
    Termin 30.04.2026 · digitales · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Drei Lösungen für ein smartes Bamberg (26.03.2026)
    „Nach der Stadtratssitzung am Mittwoch, 29. April 2026, bei der ausführlich über das Projekt berichtet wird, werden weitere Termine bekanntgegeben“
    Termin 29.04.2026 · buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Tiefensammler: Stadt lädt zu Spaziergängen in der Wunderburg ein (27.03.2026)
    „Stephan Goldbach, Lehrer für Kontrabass an der Musikschule wird ab September auch das Fach E-Bass unterrichten“
    Termin 01.09.2026 · bildung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Musikschule informiert beim Infotag am 09. Mai 2026 (06.05.2026)
    „Für Projektförderungen stehen jährlich 11.000 Euro zur Verfügung“
    Termin 31.12.2026 · soziales · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Jetzt bewerben für Projekte rund um die ANKER-Einrichtung Oberfranken (17.04.2026)
    „das Projekt KuKuK wird in Bamberg bis 2028 vollumfänglich finanziert“
    Termin 31.12.2028 · bildung · Tier A · Konfidenz 0.85 · Quelle: KuKuK - Kunst und Kultur im Kindergarten (05.03.2026)
    „Ab dem 1. Mai ist die Kirche freitags bis sonntags sowie an Feiertagen jeweils von 11 bis 16 Uhr geöffnet“
    Termin 01.05.2026 · kultur · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Wiedereröffnung von St. Michael: Jeder kann per Livestream dabei sein (22.04.2026)
    „Ab Montag, 15. Juni 2026, werden die sogenannten wassergebundenen Wege mit natürlichen, unversiegelten Belägen im ERBA-Park saniert.“
    Termin 15.06.2026 · umwelt · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Wegesanierung im ERBA-Park (12.06.2026)
    „An den Stelen sind Bamberger Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Prioritäten für die künftige Entwicklung des Parks einzubringen. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Planung der Städtebauförderung ein“
    Termin 10.08.2026 · buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: 100 Jahre Volkspark Bamberg (13.07.2026)
    „Da die Stadt Bamberg seit April 2026 erneut Teil des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!' ist, können wieder demokratiestärkende Projekte vor Ort gefördert werden“
    Termin 01.04.2026 · buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Demokratie vor Ort stark machen (22.05.2026)
    „Die Stadt Bamberg startet auch 2026 ihre Unterstützungsfonds zur Förderung bürgerschaftlicher Projekte. Dafür stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung.“
    Termin 31.12.2026 · buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Unterstützungsfonds starten: Anträge bis 7. Juni einreichen (22.04.2026)
    „Bamberg Service wird im Juli in der Frutolfstraße eine neue Straßendecke aufbringen“
    Termin 31.07.2024 · bau · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Weitere "Schlaglochpiste" wird saniert (01.07.2026)
    „Die Stadt Bamberg hat auch 2026 ihre Unterstützungsfonds zur Förderung bürgerschaftlicher Projekte aufgelegt. Dafür stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung.“
    Termin 31.12.2026 · buergerbeteiligung · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Unterstützungsfonds: Noch bis 7. Juni können Mittel beantragt werden (20.05.2026)
    „Sechs großformatige Informationsstelen werden am 17. Juli 2026 enthüllt, die durch den Park führen und von seiner Geschichte erzählen“
    Termin 17.07.2026 · kultur · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: 100 Jahre Volkspark Bamberg (13.07.2026)
    „Die Ausstellung wird durch interaktive Mitmachstationen und ein vielseitiges Rahmenprogramm ergänzt“
    kultur · Tier B · Konfidenz 0.85 · Quelle: Sonderausstellung "Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung Bamberg" eröffnet (27.03.2026)
    Warum zählt eine verstrichene Frist nicht als Nichterfüllung?

    Weil der Korpus nur zeigt, was angekündigt wurde — nicht, was geschehen ist. Ob eine Zusage eingelöst wurde, steht selten in einer späteren Pressemitteilung. Verstrichene Termine sind deshalb Prüfkandidaten für eine gezielte Recherche, keine Belege für Wortbruch.

    Was unterscheidet echte Zusagen von Terminangaben?

    Als Selbstverpflichtung zählt nur, was politisch oder projektbezogen bindend formuliert ist („wir werden … bis …"). Veranstaltungshinweise, Öffnungszeiten und Service-Angaben erfüllen sich von selbst oder verpflichten zu nichts — sie werden getrennt gezählt, damit die Zusagen-Bilanz nicht künstlich aufgebläht wird.

    Was bedeutet die Konfidenz-Angabe?

    Sie gibt an, wie sicher die maschinelle Erkennung ist, dass es sich wirklich um eine Zusage handelt (1,00 = sehr sicher). Sie sagt nichts über die Wahrscheinlichkeit der Einlösung aus.

    Kapitel 4 · Visualisierung

    4 · Zusagen & Terminangaben — Visualisierung

    Zukunfts-Angaben nach Typ
    Selbstverpflichtungen: 34Leistungsankündigungen: 133Termin/Service (zählt nicht): 739906 AngabenSelbstverpflichtungen — 34Leistungsankündigungen — 133Termin/Service (zählt nicht) — 739

    Nur die blauen Anteile zählen als echte Zusagen — Termin- und Servicehinweise blähen die Bilanz nicht auf.

    Echte Selbstverpflichtungen nach Fälligkeitsstatus
    Künftig fällig59 ZusagenPrüfkandidaten48 ZusagenOhne Frist60 Zusagen

    Prüfkandidaten = Frist verstrichen, Einlösung aus dem Korpus nicht beurteilbar (Kapitel-Einstieg). Klicken Sie einen Balken für beispielhafte Zusagen mit Link zur Original-Mitteilung.

    Kapitel 5 · Einstieg

    5 · Tonalität & Sprachbild — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Die Sprache aller Mitteilungen wurde rein statistisch vermessen: Satzlänge, Aktiv-/Passiv-Anteil, direkte Ansprache und wiederkehrende Formulierungen. Keine KI-Deutung — jede Zahl ist nachrechenbar.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Klingt unsere Kommunikation nahbar oder nach Amtsstube?
    • Verstecken wir Verantwortung hinter Passivkonstruktionen?
    • Welche Formulierungen haben sich als Routine eingeschliffen, ohne dass es je jemand entschieden hat?
    Was Sie damit tun können

    Die Werte eignen sich als Redaktions-Benchmark: Definieren Sie Zielkorridore (z. B. kürzere Sätze, weniger Passiv) und prüfen Sie neue Texte dagegen. Die typischen Formulierungen sind eine ehrliche Stil-Inventur — entscheiden Sie bewusst, welche davon Markenzeichen bleiben und welche gestrichen werden.

    Kapitel 5 · Befund

    5 · Tonalität & Sprachbild — Befund

    5 · Tonalität & Sprachbild BEO

    Rein statistische Vermessung der Sprache über alle Mitteilungen: Satzlänge, Aktiv-/Passiv-Anteil, direkte Ansprache, wiederkehrende Formulierungen. Keine KI-Deutung — die Zahlen sind direkt nachrechenbar. Lesehilfe: Kürzere Sätze und aktive Sprache gelten als bürgernäher.

    Median-Satzlänge14 Wörter
    Passiv-Anteil14 %
    Ansprachedirekte Anrede („Sie")

    Typische Formulierungen: „der stadt bamberg“ · „die stadt bamberg“ · „rathaus journal nr.“ · „pdf-datei: amtsblatt der“ · „amtsblatt der stadt“ · „stadt bamberg -“ · „bürgerinnen und bürger“ · „stadt und landkreis“

    Warum steht hier „keine KI-Deutung"?

    Satzlänge, Passiv-Anteil und Ansprache werden direkt gezählt und sind nachrechenbar — es gibt keinen Interpretationsspielraum eines Sprachmodells. Deshalb tragen diese Werte den Status „Beobachtung".

    Was sagt der Passiv-Anteil aus?

    Passivkonstruktionen („es wurde beschlossen") verschleiern, wer handelt. Ein hoher Anteil gilt als Distanzsignal; aktive Sprache („der Stadtrat hat beschlossen") als bürgernäher. Der Wert ist ein Indiz für den Sprachstil, kein Qualitätsurteil über Inhalte.

    Kapitel 5 · Visualisierung

    5 · Tonalität & Sprachbild — Visualisierung

    Sprachbild auf einen Blick
    Median-Satzlänge (kürzer = zugänglicher)14 Wörter
    Passiv-Anteil (weniger = direkter)14 %

    Ansprache: direkte Anrede („Sie")

    Auffällige PMs als Beleg

    Richtwerte aus der Verständlichkeitsforschung: Sätze unter ~14 Wörtern und Passiv unter ~20 % gelten als gut zugänglich für ein allgemeines Publikum.

    Kapitel 6 · Einstieg

    6 · Genannte Akteure & Zitate — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    In einer Stichprobe der neuesten Mitteilungen wurde erfasst, welche Personen und Organisationen genannt werden und wer wörtlich zitiert wird — Namens-Varianten zusammengeführt. Die Stichprobe zeigt das aktuelle Bild, keine historische Gesamtaussage.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Mit welchen Gesichtern und Stimmen tritt unsere Organisation auf?
    • Wie stark hängt unsere sichtbare Kommunikation an einer einzigen Person?
    • Welche Partner und Institutionen machen wir sichtbar — und wen könnten wir stärker einbinden?
    Was Sie damit tun können

    Eine ausgeprägte Zitat-Monokultur ist ein strukturelles Risiko (Urlaub, Wechsel, Krise) und eine verschenkte Chance: Fachstimmen aus den Ämtern machen Kommunikation glaubwürdiger und entlasten die Spitze. Bauen Sie gezielt zweite und dritte Stimmen auf — der Report zeigt, wo heute die Lücke ist.

    Kapitel 6 · Befund

    6 · Genannte Akteure & Zitate — Befund

    6 · Genannte Akteure & Zitate BEO

    Eine KI hat in einer Stichprobe der neuesten Mitteilungen genannte Organisationen und Personen erfasst und geprüft, wer wörtlich zitiert wird. Namens-Varianten wurden zusammengeführt. Grenze: Die Stichprobe zeigt das aktuelle Bild — keine Aussagen über den Gesamtzeitraum oder frühere Amtsträger.

    Stichprobe: die 60 neuesten Mitteilungen (von 995). Namens-Varianten wurden zusammengeführt. Keine Aussagen über den Gesamtzeitraum oder frühere Amtsträger ableitbar.
    Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier (politik)
    24× genannt · davon 14× wörtlich zitiert
    Stadt Bamberg (amt)
    23× genannt
    Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (politik)
    8× genannt · davon 6× wörtlich zitiert
    Stadtplanungsamt (amt)
    5× genannt
    Stadtrat (politik)
    5× genannt
    Annegret Michler (politik)
    5× genannt · davon 5× wörtlich zitiert
    Stadtrat Bamberg (politik)
    5× genannt
    Musikschule (amt)
    4× genannt
    Bamberg Service (unternehmen)
    4× genannt
    Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg (sonstig)
    3× genannt
    Volkshochschule Bamberg Stadt (amt)
    3× genannt
    Förderverein der Volkshochschule Bamberg Stadt (verein)
    3× genannt
    Warum nur eine Stichprobe der neuesten Mitteilungen?

    Die Akteurs-Erkennung prüft jede Mitteilung einzeln maschinell — über den Gesamtkorpus wäre das unverhältnismäßig teuer und würde frühere Amtsperioden mit heutigen vermischen. Die Stichprobe zeigt bewusst das aktuelle Bild.

    Was bedeutet die Warnung zur Zitat-Verteilung?

    Wenn fast alle wörtlichen Zitate von einer einzigen Stimme stammen, spricht die Kommunikation mit einem sehr engen Gesicht. Das kann gewollt sein (klare Absender-Marke) oder ein Risiko (Abhängigkeit von einer Person) — der Report markiert nur den Befund, die Bewertung liegt bei Ihnen.

    Kapitel 6 · Visualisierung

    6 · Genannte Akteure & Zitate — Visualisierung

    Wer genannt wird — und wer zu Wort kommt
    Oberbürgermeister Sebastian M. Ni…24× genannt14× zitiertStadt Bamberg23× genannt0× zitiertBürgermeister Jonas Glüsenkamp8× genannt6× zitiertStadtplanungsamt5× genannt0× zitiertStadtrat5× genannt0× zitiertAnnegret Michler5× genannt5× zitiertStadtrat Bamberg5× genannt0× zitiertMusikschule4× genannt0× zitiert

    Lesehilfe: Der helle Balken zählt Nennungen, der dunkle wörtliche Zitate. Große Lücken zeigen Akteure, über die gesprochen wird, ohne dass sie selbst sprechen.

    Kapitel 7 · Einstieg

    7 · Zeitverlauf & Rhythmus — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Die Verteilung der Mitteilungen über die Zeit, berechnet aus den Veröffentlichungsdaten: durchschnittlicher Ausstoß, längste Pausen, saisonale Muster. Erkennt der Report eine Archiv-Lücke, werden die Kennzahlen nur über den belastbaren Zeitraum gerechnet — graue Balken markieren die Artefakt-Zone.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Kommunizieren wir in einem verlässlichen Rhythmus oder in Schüben?
    • Gibt es stille Phasen, in denen wir öffentlich praktisch unsichtbar sind?
    • Decken sich Kommunikations-Spitzen mit echten Ereignissen — oder mit internem Druck?
    Was Sie damit tun können

    Lange Pausen sind verlorenes Vertrauens-Territorium: Wer nicht regelmäßig sendet, wird nur noch bei Konflikten wahrgenommen. Nutzen Sie das Rhythmus-Profil für eine realistische Redaktionsplanung — lieber ein verlässlicher Grundtakt mit geplanten Formaten als Schub-Kommunikation nach Kassenlage.

    Kapitel 7 · Befund

    7 · Zeitverlauf & Rhythmus — Befund

    7 · Zeitverlauf & Rhythmus BEO

    Verteilung der Mitteilungen über die Zeit, aus den Veröffentlichungsdaten berechnet. Erkennt der Report eine Erfassungslücke im Archiv, gelten die Rhythmus-Kennzahlen nur für den belastbaren Zeitraum — graue Balken markieren vermutliche Archiv-Artefakte, kein Kommunikationsverhalten.

    Die auffällige Unterrepräsentation vor 04/2025 deutet auf eine unvollständige Archiv-Erfassung hin (Website-Umstellung, Archivstruktur). Rhythmus-Kennzahlen beziehen sich deshalb nur auf den belastbaren Zeitraum ab diesem Monat (989 Mitteilungen).

    Belastbarer Zeitraum: durchschnittlich 61.8 Mitteilungen pro Monat · längste Pause 13 Tage.

    11/2021 *
    1
    04/2022 *
    1
    04/2024 *
    1
    05/2024 *
    1
    04/2025
    40
    05/2025
    72
    06/2025
    73
    07/2025
    86
    08/2025
    33
    09/2025
    76
    10/2025
    71
    11/2025
    62
    12/2025
    66
    01/2026
    41
    02/2026
    71
    03/2026
    66
    04/2026
    68
    05/2026
    63
    06/2026
    53
    07/2026
    48

    * grau = vor dem belastbaren Erfassungszeitraum (vermutlich Archiv-Artefakt).

    Was ist die graue Artefakt-Zone?

    Erkennt der Report eine große Lücke im Archiv, gefolgt von durchgängiger Abdeckung, liegt fast immer eine Website-Umstellung oder unvollständige Archivierung vor — kein echtes Kommunikations-Tief. Graue Balken markieren diesen Zeitraum; alle Rhythmus-Kennzahlen beziehen sich nur auf den belastbaren Teil.

    Wie wird der Rhythmus berechnet?

    Aus den Veröffentlichungsdaten im belastbaren Zeitraum: durchschnittliche Mitteilungen pro Monat und die längste Pause zwischen zwei Mitteilungen. Beides sind reine Zählwerte.

    Kapitel 7 · Visualisierung

    7 · Zeitverlauf & Rhythmus — Visualisierung

    Veröffentlichungs-Rhythmus (bis zu 36 Monate)
    11/2021: 1 PMs04/2022: 1 PMs04/2024: 1 PMs05/2024: 1 PMs04/2025: 40 PMs05/2025: 72 PMs06/2025: 73 PMs07/2025: 86 PMs08/2025: 33 PMs09/2025: 76 PMs10/2025: 71 PMs11/2025: 62 PMs12/2025: 66 PMs01/2026: 41 PMs02/2026: 71 PMs03/2026: 66 PMs04/2026: 68 PMs05/2026: 63 PMs06/2026: 53 PMs07/2026: 48 PMs11/202107/2026

    Lesehilfe: Jede Säule ein Monat; grau = vermutliche Archiv-Artefakt-Zone. Mauszeiger auf einer Säule zeigt den Monatswert.

    Kapitel 8 · Einstieg

    8 · Blinde Flecken & Handlungsempfehlungen — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Eine KI verdichtet die Befunde der Kapitel 1–7 zu Auffälligkeiten und Empfehlungen — unter strengen Regeln: keine Wirkungs- oder Absichtsbehauptungen, jede Aussage mit Beleg und Evidenzstatus. Was der Korpus prinzipiell nicht zeigen kann, steht ausdrücklich dabei.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Welche blinden Flecken hat unsere sichtbare Kommunikation?
    • Welche drei Maßnahmen hätten den größten Hebel?
    • Welche Deutungen sollten wir prüfen, bevor wir sie für bare Münze nehmen?
    Was Sie damit tun können

    Behandeln Sie dieses Kapitel als Agenda für die nächste Team-Klausur: Empfehlungen mit Priorität „hoch" in konkrete Vorhaben mit Verantwortlichen übersetzen; Hypothesen nicht übernehmen, sondern als Prüfaufträge vergeben. Der Report ist der Startpunkt der Arbeit, nicht ihr Ergebnis.

    Kapitel 8 · Befund

    8 · Blinde Flecken & Handlungsempfehlungen — Befund

    8 · Blinde Flecken & Handlungsempfehlungen

    Eine KI verdichtet die Befunde der Kapitel 1–7 zu Auffälligkeiten und Empfehlungen — unter strengen Regeln: keine Wirkungs- oder Absichtsbehauptungen, jede Aussage mit Evidenzstatus und Beleg. Hypothesen sind bewusst als prüfbedürftig markiert; die Box am Ende benennt, was dieser Korpus prinzipiell nicht zeigen kann.

    Blinde Flecken

    So entstehen diese Befunde: Die KI vergleicht die messbaren Ergebnisse der Kapitel 1–7 miteinander und mit dem, was für kommunale Kommunikation typischerweise erwartbar wäre. Ein blinder Fleck ist eine auffällige Leerstelle in der sichtbaren Kommunikation — etwas, das im Pressemitteilungs-Korpus nicht oder kaum vorkommt, obwohl es naheliegen würde. Wichtig: Eine Leerstelle ist kein Beweis für ein Versäumnis — sie kann über andere Kanäle abgedeckt sein. Deshalb tragen diese Befunde meist den Status „Hypothese": Sie sind als Prüfauftrag gedacht, jeder nennt seine Datengrundlage.

    Konflikt und Kontroverse: Im Korpus kaum sichtbar HYP

    Das rekonstruierte Selbstbild ist durchgehend harmonisch — Bürgerbeteiligung, Offenheit und Gemeinschaft dominieren. Strittige Stadtratsentscheidungen, Interessenkonflikte zwischen Anwohnern und Projekten oder öffentliche Kritik an Vorhaben sind im PM-Korpus nicht sichtbar. Ob solche Spannungen in anderen Kanälen (Stadtrat-Protokolle, lokale Medien, Social Media) kommuniziert werden, ist nicht beurteilbar.

    Was das bedeutet: Pressemitteilungen, die ausschließlich Konsens abbilden, können bei Medien und informierten Bürgerinnen als selektiv wahrgenommen werden. Fehlende Sichtbarkeit von Abwägungsprozessen schwächt die Glaubwürdigkeit des kommunizierten Transparenzanspruchs.

    Datengrundlage: Sichtbares Selbstbild: durchgehend harmonische Kern-Erzählungen; keine PM mit explizit kontroverser Rahmung im beschriebenen Korpus erkennbar

    Was Sie tun können

    Die Pressestelle könnte prüfen, ob ausgewählte kontroverse Beschlüsse (z. B. Bauprojekte mit Anwohnereinwänden) proaktiv mit Darstellung der Abwägung kommuniziert werden. Ein internes Redaktionsprotokoll könnte festlegen, ab welcher Konfliktintensität eine eigene PM sinnvoll ist.

    Wirtschaft und Arbeitsmarkt: Leerstelle im Themenportfolio HYP

    Unter den explizit benannten Stakeholder-Gruppen und Kern-Erzählungen fehlen lokale Unternehmen, Gewerbetreibende, Arbeitgeber und wirtschaftspolitische Themen vollständig. Ob Wirtschaftsförderung, Ansiedlungspolitik oder Einzelhandel auf anderen Kanälen kommuniziert werden, ist im Korpus nicht beurteilbar.

    Was das bedeutet: Eine Welterbestadt mit ausgeprägtem Tourismus- und Kulturprofil, die Wirtschaftsthemen in der Pressekommunikation nicht sichtbar macht, riskiert, als Standort für Unternehmen und Fachkräfte kommunikativ unsichtbar zu bleiben. Das Bild der 'offenen Stadtgesellschaft' bleibt ohne wirtschaftliche Dimension unvollständig.

    Datengrundlage: Stakeholder-Gruppen (Auswahl): kein Eintrag zu Unternehmen, Gewerbe oder Wirtschaft; Kern-Erzählungen ohne wirtschaftspolitische Dimension

    Was Sie tun können

    Die Pressestelle könnte gemeinsam mit dem Wirtschaftsreferat prüfen, welche Wirtschaftsthemen PM-würdig sind und bislang ausschließlich über Fachkanäle laufen. Ein jährlicher Kommunikationsplan könnte Wirtschaft als eigenständiges Themenfeld verankern.

    48 Prüfkandidaten: Einlösungsstatus systematisch unbekannt INT

    Von 167 Selbstverpflichtungen (Tier A/B) haben 48 einen verstrichenen Termin bei unbekanntem Einlösungsstatus. Das bedeutet nicht, dass diese Zusagen nicht erfüllt wurden — es bedeutet, dass eine Rückmeldung im PM-Korpus nicht sichtbar ist. Ob Ergebnisse über andere Kanäle kommuniziert wurden, ist nicht beurteilbar.

    Was das bedeutet: Selbstverpflichtungen ohne sichtbare Rückmeldung erzeugen kommunikative Leerstellen: Wer die ursprünglichen Ankündigungen wahrgenommen hat, erhält im selben Kanal keine Auflösung. Das kann das kommunizierte Bild von Verlässlichkeit und Transparenz untergraben — unabhängig davon, ob die Vorhaben tatsächlich umgesetzt wurden.

    Datengrundlage: Selbstverpflichtungen: 167 gesamt, davon 48 Prüfkandidaten (Termin verstrichen, Einlösungsstatus unbekannt)

    Was Sie tun können

    Die Pressestelle könnte ein einfaches Tracking-System einführen, das Selbstverpflichtungen mit Terminen erfasst und automatisch an eine Folge-PM erinnert. Für die 48 Prüfkandidaten wäre eine interne Klärung mit den Fachreferaten sinnvoll, um entscheiden zu können, ob eine Ergebnis-PM nachgeholt werden sollte.

    Digitalisierung: Als Erzählung benannt, inhaltliche Tiefe unklar HYP

    'Digitalisierung als alltagsnaher Nutzen' ist als Kern-Erzählung ausgewiesen, taucht aber in den explizit benannten Stakeholder-Gruppen und Selbstverpflichtungen nicht mit erkennbarer Eigengewichtung auf. Ob konkrete digitale Dienste, Verwaltungsportale oder Smart-City-Projekte im Korpus substanziell belegt sind, lässt sich aus der Zusammenfassung nicht ableiten.

    Was das bedeutet: Eine Erzählung, die im Selbstbild prominent platziert ist, aber inhaltlich dünn belegt wirkt, kann bei Medien und informierten Bürgerinnen als Leerformel wahrgenommen werden. Digitalisierungskommunikation ist besonders anfällig für Ankündigungsüberhang ohne sichtbare Umsetzungsberichte.

    Datengrundlage: Kern-Erzählungen: 'Digitalisierung als alltagsnaher Nutzen' explizit benannt; keine korrespondierende Stakeholder-Gruppe oder auffällige Häufung in Selbstverpflichtungen erkennbar

    Was Sie tun können

    Die Pressestelle könnte prüfen, wie viele PMs im Erfassungszeitraum konkrete digitale Angebote oder Projektergebnisse kommuniziert haben. Falls die Dichte gering ist, wäre eine thematische Schwerpunktsetzung mit quartalsweisen Umsetzungs-PMs sinnvoll.

    Neue Oberbürgermeisterin: Sichtbarkeit in der Stichprobe, Gesamtbild offen HYP

    Die Akteurs-Daten stammen aus einer Stichprobe der neuesten Mitteilungen. Der Machtwechsel im Oberbürgermeisteramt wird als Übergang und Aufbruch kommuniziert. Wie sich die Kommunikationsrolle der neuen Amtsinhaberin über die Stichprobe hinaus entwickelt — Themenauswahl, Zitatfrequenz, Eigenprofilierung — ist aus dem Korpus nicht beurteilbar.

    Was das bedeutet: Amtswechsel sind kommunikative Zäsuren, in denen Narrative neu gesetzt werden. Wenn das Profil der neuen Oberbürgermeisterin in der Pressekommunikation noch nicht konturiert ist, besteht das Risiko, dass externe Medien die Deutungshoheit übernehmen.

    Datengrundlage: Methodische Leitplanke 4: Akteurs-Daten aus Stichprobe neuester Mitteilungen; Selbstbild-Beschreibung: 'Machtwechsel als würdevoller Übergang'

    Was Sie tun können

    Die Pressestelle könnte in den ersten sechs Amtsmonaten eine bewusste Themen-Agenda für die Oberbürgermeisterin entwickeln, die ihre inhaltlichen Schwerpunkte sichtbar macht — jenseits von Repräsentationsterminen. Eine Auswertung der Zitatfrequenz und Themenverteilung nach drei Monaten wäre ein sinnvoller Zwischencheck.

    Wie entstehen die Empfehlungen?

    Eine KI verdichtet ausschließlich die Befunde der Kapitel 1–7 — unter strengen Regeln: keine Wirkungs- oder Absichtsbehauptungen, jede Aussage braucht einen Beleg und einen Evidenzstatus. Was sich nicht belegen lässt, ist als Hypothese markiert oder steht in der Box „Was dieser Korpus nicht zeigen kann".

    Warum sind manche Befunde nur Hypothesen?

    Weil Pressemitteilungen nur die sichtbare Kommunikation zeigen. Eine Hypothese ist eine plausible Deutung, die sich aus dem Korpus allein nicht beweisen lässt — sie ist als Prüfauftrag gedacht, nicht als Feststellung. Diese Ehrlichkeit ist Absicht: Sie sollen erkennen können, worauf Sie sich verlassen können.

    Kapitel 8 · Visualisierung

    8 · Blinde Flecken & Handlungsempfehlungen — Visualisierung

    Stärken-Schwächen-Profil der sichtbaren Kommunikation
    Themenvielfalt68
    Ausbaufähig · Kapitel 1
    Top-3-Cluster bündeln 41 % der thematisch zugeordneten Beiträge
    unter 25 % = sehr vielfältig, über 70 % = stark konzentriert
    Erzähl-Robustheit33
    Schwäche · Kapitel 2
    2 von 6 Kern-Erzählungen tragend verankert
    tragend = Präsenz ≥ 10 % UND breite Themenbasis
    Zielgruppen-Breite75
    Stärke · Kapitel 3
    6 Gruppen ausdrücklich angesprochen
    8+ explizit adressierte Gruppen = breite Ansprache
    Zusagen-Hygiene59
    Ausbaufähig · Kapitel 4
    29 % der Zusagen sind Prüfkandidaten (Frist verstrichen, Stand offen) — über 5 Jahre kumuliert
    je weniger offene Fristen ohne Vollzugsmeldung, desto besser; bei langem Zeitraum sind Altfälle ohne Vollzugsmeldung erwartbar
    Sprach-Zugänglichkeit100
    Stärke · Kapitel 5
    ø 14 Wörter/Satz · 14 % Passiv
    gut zugänglich: ≤ 14 Wörter/Satz und ≤ 20 % Passiv
    Stimmen-Vielfalt100
    Stärke · Kapitel 6
    34 % aller Zitate stammen von einer einzigen Stimme
    unter 40 % = vielstimmig; Stichproben-Befund
    Rhythmus-Verlässlichkeit100
    Stärke · Kapitel 7
    längste Sendepause 13 Tage · ø 61.8 PMs/Monat
    unter 3 Wochen Pause = verlässlich präsent
    Räumliche Sichtbarkeit76
    Stärke · Kapitel 9
    38 % der geprüften Mitteilungen mit konkretem Ortsbezug
    ab ~50 % Ortsbezug wird Kommunikation auf der Karte erlebbar

    Lesehilfe: Jede Kachel verdichtet eine messbare Dimension der Kapitel 1–7 (und 9) zu einem Score von 0–100 — vollständig deterministisch berechnet, der Richtwert steht in jeder Kachel. Rote Kacheln sind die Handlungsfelder mit dem größten Hebel; die Details stehen im jeweiligen Kapitel.

    Kapitel 9 · Einstieg

    9 · Räumliche Verteilung — Einstieg

    Was wurde gemessen?

    Eine KI hat in den Mitteilungen konkret benannte Orte erkannt (Straßen, Plätze, Einrichtungen, Stadtteile); jeder Fund wurde über OpenStreetMap geokodiert und nur übernommen, wenn er plausibel im Stadtgebiet liegt. Das Ergebnis ist eine Karte der räumlich verorteten Kommunikation — sichtbar wird, welche Gegenden in der Pressearbeit vorkommen und welche nicht.

    Diese Fragen beantwortet das Kapitel

    • Welche Stadtteile kommen in unserer Kommunikation vor — und welche praktisch nie?
    • Konzentriert sich die verortete Kommunikation auf das Zentrum oder wenige Großprojekte?
    • Wo entsteht durch räumliche Unsichtbarkeit das Gefühl, „vergessen" zu werden?
    Was Sie damit tun können

    Lesen Sie die leeren Flecken als Prüfauftrag: Gibt es dort wirklich nichts zu berichten — oder wird dort nur nicht mit Ortsbezug kommuniziert? Gerade Randlagen honorieren sichtbare Nennung stark. Ein einfacher Hebel: bei bestehenden Themen den konkreten Ort mitnennen, statt abstrakt „im Stadtgebiet" zu schreiben.

    Kapitel 9 · Befund

    9 · Räumliche Verteilung — Befund

    9 · Räumliche Verteilung

    Eine KI hat in den Mitteilungen konkret benannte Orte erkannt; die Orte wurden anschließend über OpenStreetMap geokodiert und auf Plausibilität innerhalb des Stadtgebiets geprüft. Grenze: Verortet wird nur, was ausdrücklich mit Ortsangabe kommuniziert wurde — die Karte zeigt die räumliche Verteilung der Kommunikation, nicht des Geschehens. Jeder Punkt trägt eine Erkennungs-Konfidenz.

    150 Mitteilungen geprüft — 84 verortbare Angaben in 57 Mitteilungen (38,0 % des geprüften Korpus, Stand 17.07.2026).

    Ort / VorhabenKategorieDatumKonfidenz
    Musikschulfest auf der Altenburg veranstaltung 12.07.2026 0.82
    100 Jahre Volkspark Bamberg – Jubiläum und Bürgerbeteiligung veranstaltung 12.07.2026 0.78
    Bürgerbefragung zur Zukunft des Volksparks service 16.07.2026 0.88
    Präsentation der Bürgerbefragungsergebnisse zum Tag des offenen Denkmals veranstaltung 12.09.2026 0.72
    Präsentation der Bürgerbefragungsergebnisse am Tag des offenen Denkmals veranstaltung 12.09.2026 0.70
    Kellerabend: Dialog Bürgerschaft und Stadtrat veranstaltung 28.07.2026 0.97
    Kellerabend: Dialog zwischen Bürgerschaft und Stadtrat veranstaltung 28.07.2026 0.97
    Veränderungssperre Wohngebiet Eichendorffstraße baumassnahme 09.07.2026 0.70
    Fest der Vielfalt auf dem Maxplatz veranstaltung 17.07.2026 0.98
    Erweiterungsbau Rupprechtschule abgeschlossen baumassnahme 08.07.2026 0.60
    Renovierung Hausmeisterwohnung Hainschule abgeschlossen baumassnahme 08.07.2026 0.60
    Wunderburger Kirchweih veranstaltung 15.07.2026 0.88
    Busumleitung über Kunigundendamm mit Bedarfshaltestellen sperrung 14.07.2026 0.85
    Michelsberger Straße als Sackgasse sperrung 08.07.2025 0.82
    CSD Bamberg 2026 veranstaltung 10.07.2026 0.97

    Gezeigt werden die ersten 15 von 84 verorteten Angaben — die Karte zeigt alle.

    Grenze dieses Kapitels: Verortet wird nur, was ausdrücklich mit Ortsangabe kommuniziert wurde. Leere Gegenden auf der Karte sind ein Befund über die Kommunikation — nicht über das Geschehen vor Ort. Einzelne Punkte können durch Erkennungs- oder Geokodier-Fehler falsch liegen; das Gesamtmuster ist belastbarer als der Einzelpunkt.
    Warum fehlen Stadtteile, in denen viel passiert?

    Verortet wird nur, was in den Mitteilungen ausdrücklich mit Ortsangabe kommuniziert wurde. Ein leerer Fleck auf der Karte heißt: Dort wird wenig mit konkretem Ortsbezug kommuniziert — nicht, dass dort nichts geschieht. Genau diese Lücke ist der Befund.

    Wie zuverlässig sind die Punkte?

    Zwei maschinelle Schritte mit Fehlerpotenzial: die Orts-Erkennung im Text (jeder Punkt trägt eine Konfidenz) und die Geokodierung über OpenStreetMap (Treffer außerhalb des Stadtgebiets werden verworfen). Einzelne Punkte können falsch liegen — das Gesamtmuster ist belastbarer als der Einzelpunkt.

    Kapitel 9 · Visualisierung

    9 · Räumliche Verteilung — Visualisierung

    Themenarchitektur

    Sie planen die Einrichtung eines Newsrooms?

    Sie denken darüber nach, einen Newsroom bei sich einzuführen? Sehr gut — es gibt zahlreiche sehr gute Anbieter, die Ihnen helfen, Ihre Kommunikation effizienter umzusetzen.

    Diese Beispiel-Themenarchitektur ist auf der Basis der vorliegenden Bewertungen entstanden. Sie kann Ihnen helfen, Ihren Newsroom schneller und besser einzurichten — auf der Basis Ihrer Daten.

    Aber vielleicht sind Sie ja neugierig geworden, welche weitergehenden Möglichkeiten Ihnen das D’AI Communication Intelligence System bietet? Dann sprechen Sie uns an!

    Mobilität & Infrastruktur 3 Themen · 147 PM
    S Straßensperrungen & Verkehr 122 PM
    B Baumfällungen & Gehölzschnitt 16 PM
    S Schulwegsicherheit & Verkehrserziehung 9 PM
    Kultur & Bildung 6 Themen · 126 PM
    M Musikschule & Konzerte 55 PM
    J Jubiläen & Kulturveranstaltungen 21 PM
    S St. Michael Sanierung 16 PM
    T Tag des offenen Denkmals 14 PM
    M Messen & Kulturprogramme 11 PM
    V Volkshochschule & Bildungsprogramme 9 PM
    Umwelt & Nachhaltigkeit 3 Themen · 80 PM
    U Umweltbildung & Nachhaltigkeit 33 PM
    M Müllabfuhr & Abfallwirtschaft 26 PM
    P Parks & Welterbe 21 PM
    Verwaltung & Partizipation 5 Themen · 169 PM
    A Amtsübergabe & Stadtverwaltung 84 PM
    R Ratssitzungen & Gremien 35 PM
    D Dienststellen & Schließungen 26 PM
    K Kommunalwahl & Wahlverfahren 15 PM
    B Bürgerversammlungen & Dialog 9 PM
    Gesellschaft & Soziales 4 Themen · 94 PM
    V Vielfalt & Antidiskriminierung 37 PM
    J Jugendarbeit & Freizeitangebote 34 PM
    S Seniorentanzveranstaltungen 14 PM
    V VHS-Förderverein & Spenden 9 PM
    Digitalisierung 1 Themen · 27 PM

    Funktionale Themenarchitektur — abgeleitet aus der Themenlandschaft dieses Reports: Handlungsfelder mit ihren Themen und den zugeordneten Pressemitteilungen (je Thema die zehn neuesten).

    Ausblick

    Ausblick: D’AI Communication Intelligence

    Dieses Röntgenbild ist eine Momentaufnahme — erstellt aus dem, was öffentlich sichtbar ist. Im laufenden Betrieb wird daraus ein Steuerungsinstrument.

    Die D'AI Communication Intelligence führt die Analysen dieses Reports kontinuierlich weiter und verbindet sie mit Ihrer täglichen Arbeit:

    • Stadtkarte der Kommunikation — Ihre Mitteilungen, Zusagen und Vorhaben georeferenziert auf der Karte: Welche Stadtteile kommen vor, welche Institutionen werden sichtbar, wo sind weiße Flecken?
    • Zusagen-Radar — jede öffentliche Selbstverpflichtung wird automatisch erkannt, mit Frist nachgehalten und rechtzeitig zur Vollzugsmeldung vorgelegt.
    • Lebender Kommunikations-Graph — Kern-Erzählungen, Themen und Zielgruppen wachsen mit jedem neuen Text mit; jeder neue Beitrag zeigt sofort, auf welche Erzählung er einzahlt.
    • Resonanz und Medienecho — was aus Ihren Mitteilungen in der Berichterstattung wird, automatisch beobachtet und den Themen zugeordnet.

    Der Datenbestand dieses Reports — Korpus, Themenlandschaft, Erzählungen, Zusagen — ist dabei kein Wegwerf-Artefakt: Er wird zum Startbestand Ihres Mandanten. Die Analyse ist der schnelle Einstieg in den nächsten modernen Schritt: den KI-gesteuerten Aufbau einer neuartigen Wissensorganisation. Denn Ihr Tenant steht schon jetzt für Sie bereit, um mit Ihren Informationen schnell loszulegen.

    Sprechen Sie uns an — wir zeigen Ihnen die Plattform gern im Live-Betrieb.

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    Beispiel-Mitteilungen aus diesem Themencluster — Links öffnen das Original.